körper sind verkörperungen von machtverhältnissen

die begriffe dick_fett und dünn sind für uns w_orte für soziale positionen, mit denen wir ver_suchen, in die analyse einzusteigen und beziehen uns dabei begrifflich auf die us-amerikanische debatte zu diesem thema, die mit den w_orten fat und thin sprachhandelt. fat_dick_fett wird in diesem zusammenhang aus diskriminierter perspektive als empowernde selbstbezeichnung verwendet, weshalb sich die weiter_verwendung dieser begriffe für uns als verantwortungsvoll handeln wollende autorinnen anbietet. dennoch merkte eine freundin während des schreibprozesses an, dass sich die debatten zu fat positivity und fat empowerment im deutschsprachigen raum gerade erst entwickeln und bisher nicht klar ist, welche selbstbezeichnungen aus der hiesigen community präferiert werden. (…)

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i heart webseries: my mad fat diary

dang! it’s been a while since i updated my “i heart web series” category, which does already contain two very promising entries :D i have less than zero knowledge about pop culture and i can’t focus on anything longer than 45 minutes (i have no concentra… oh a squirrel!!!) but i still think i have great taste so i won’t shut up and delight you with my award-worthy analyses.

today, it’s my pleasure to introduce to you “my mad fat diary”, a British television series (i know it’s not exactly a web series but i watched it on youtube, so for me that counts) that debuted in january 2013. the main character is a teenager – rae – who has just been released from a psychiatric hospital but never told her friends where she had spent her last four months.

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ver-dünn-isier dich!

*rant*

als ich letztens halb-im-ernst-halb-im-scherz sagte, dass ich dünne menschen irgendwie nicht leiden kann, bekam ich einen recht vorwurfs­vollen “diskriminierung !!einself!”-blick zurück. (was ich eigentlich meinte, war: ableisierte, norm­schöne, dünne* menschen.) nun mag die eine oder andere leser_in jetzt trotz­dem noch zusammen­zucken und sich etwas unbe­haglich fühlen, aber so ist’s.

nun ja, etwas relativieren muss ich: einige meiner besten freundin_nen sind dünn. und ich bin mit ihnen befreundet, obwohl sie dünn sind! wie nett von mir! ich nehme selten an irgend­einer form von body shaming teil, also keine angst: ich habe außer einer einzigen person auch noch niemanden ver­raten, dass mir schlanke menschen schon immer suspekt waren.

es ist auch nicht ganz so leicht zu erklären, warum das so ist. denn ja, es ist total un­gerecht und vor­ver­urteilend, tatütata. anyway, please bear with me**

persönlich kann ich recht leicht erklären, warum schlanke, norm­schöne menschen mir irgendwie komisch vor­kommen: ein mix aus schlechten er­fahrungen, vor­urteilen und null anziehungs­kraft formen die basis. das alles ist kein grund, eine ganze konstruierte gruppe irgendwie abzulehnen. vor vielen monaten ist mir aller­dings auf­gefallen, warum es so ist: Continue reading

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