i was(n’t) born this way

diesen kommentar wollte ich eigentlich unter den lesenswerten text von @sanczy und @yetzt zu #poly #rzb #monogamie #herrschaft posten >> “Herrschaftsaffären und Ausschlüsslichkeiten“, aber da es in meinem kommentar nur marginal ums eigentliche thema geht (glaub ich), schreib ich es mal in dieses blog hinein.

ich lese

“Kaum ein Mensch (von wirren Evangelikalen abgesehen) käme auf die Idee, dass Hetero- oder Homosexualität selbstbestimmt und willentlich änderbar wäre. Sexualität ist keine Überzeugung sondern individueller Ausdruck von Persönlichkeit.”

und ich bin verwirrt.

ich glaube, dass ihr hier (vielleicht unwissentlich?) bezug auf dominante diskurse in den USA zu homosexualität nehmt (besonders – aber nicht nur – befeuert durch diskursmächtige schwul/lesbische gruppen). es geht um jene diskurse, die argumentationen wie “homosexualität ist nicht selbstbestimmt, nicht änderbar, sondern genetisch bedingt, gottgegeben” stützen. lady gaga fasst es mit “i was born this way ’cause god makes no mistakes” zusammen.

ich weiß, dass solche argumente ziemlich trickreich sind: schlagen sie doch all den christen-fundis ein schnäppchen, in dem sie betonen, dass sexualität willentlich nicht änderbar sei (quasi ‘gottgegeben’ sind) und so in der konsequenz diese ganzen versuche, schwule und lesben zu therapieren, doch quatsch sind. ich sehe ein, dass diese argumente gut funzen können.

ich finde solche überzeugungen aber genauso komisch_verwirrend_gefährlich wie jene, die sagen, dass sexualität frei wählbar sei.

warum?

ich bin nicht ‘so’ geboren. ich bin durch strukturen, diskurse, sozialisation, privilegien, mitmenschen, infrastruktur, meine soziale position, möglichkeiten, diskriminierungserfahrungen… geprägt. und trotzdem kann ich willentlich (bestimmte) entscheidungen treffen.

ich weiß: fragezeichen im kopf.

was ist wahl? was ist ‘eigene’ persönlichkeit? was ist genetik? was ist individuell? ab wann gilt eine_r als hete/homo/bi?

ich weiß es nicht. und ich will es auch nicht festschreiben. vielleicht will ich es auch gar nicht wissen, weil beide argumentationsstränge anschlussfähig sind an diskurse, die mir nicht gefallen und im schlimmsten fall schaden anrichten können.

mensch kann aber kontextualisieren. aus meiner perspektive hat gesellschaft ganz viel mit mir zu tun. mit meiner persönlichkeit. mit meinen wünschen. auch mit meinem willen. und die politischen perspektiven, die ich aus diesen gesellschaftlichen verhältnissen entwickelt habe, beeinflussen wiederum, welche entscheidungen ich (nicht) treffe. ich kann für mich sagen, dass meine sexualität auch etwas mit meiner politik zu tun hat. hätte ich nicht tonnen von feministischer theorie gelesen und inspirierende queer_feministische menschen getroffen, würde ich bis heute hetero-sein kaum hinterfragen. würde ich immer noch zusammenzucken, wenn jemensch mich als lesbisch labelt, obwohl das nicht meine selbstbezeichnung ist und war. mit wem ich romantisch bin (und mit wem nicht), ist nicht “individueller ausdruck meiner persönlichkeit”, sondern an diesem punkt in meinem leben auch ausdruck von politik. meine wahl. aber vielleicht denke ich das auch nur?

maybe i was born this way?

ich weiß es nicht.

aber egal was ich denke, oder wie andere es sehen: rausfinden können wir es sowieso nicht. deswegen würde ich versuchen, sexualität weder als “gegeben, determiniert, unwählbar” festzuschreiben noch als “selbstbestimmt, politisch gewählt”.

18 thoughts on “i was(n’t) born this way

  1. Das Perfide an diesem “born-this-way”-Zeugs is doch, daß es das heterosexuelle Regime in die Natur verschiebt und so der Kritik zu entziehen versucht. Darum sind ja so viele Heten & “Allies” auch dafür, bzw. kauen das permanent wider, marke: die Homos können nix dafür, die sind so geboren. Effekt: Sie selbst, die Heten und ihr Regime, sinds, wenn dem so wäre, ja auch.

  2. Ich kann nur sagen, dass weder “homo” noch “hetero” “individueller Ausdruck von Persönlichkeit” sind. Es sind soziale Ordnungskategorien, die normierende, sortierende wirkung haben. insofern wundert es mich ein bisschen dass du _nich_ zusammenzuckst wenn man dich lesbisch labelt. Das ist ja schon soziale Rolle.
    Die Frage ist also meiner ansicht nach nicht so sehr wird man schwul/hetero/lesbisch geboren oder wird man es durch diskurse, sondern: wie ordne ich mich in diese starren kategorien ein? Was die religiösen fundamentalist_innen glauben ist auf eine art erstaunlich progressiv: Sie glauben, dass es massiver staatlicher Eingriffe bedarf, damit leute nicht ihre nicht-heterosexuellen anlagen ausleben. die vermuten sie in allen menschen. Da haben sie höchstwahrscheinlich ziemlich recht. Auch dass es normierender Kräfte bedarf um diese in die gewünschten bahnen zu lenken. Die gibts ja auch, die bekannteste ist die heterosexuelle 2-personenehe mit all ihren privilegien.

    Der grund warum sich so viele als hetero identifizieren obwohl sie nachgewiesenermaßen auch nichtheterosexulle dinge attraktiv finden leigt einfach darin dass homo die gefährlichere Rolle ist.
    Insofern sehe ich viele anschlußmöglichkeiten an die fundis: ja, hetero ist eine entscheidung, und zwar eine gesellschaftliche. ja, heterosexualität muß gesellschaftlich forciert werden um zu funktionieren. nur zieh ich nicht dieselben schöüße draus, selbstverständlich.

    Das ist alles keine Frage von genetik und veranlagung, sondern von sozialer ordnung, ist meine meinung. (Verdanke viele gedanken heir inputs von Georg Klauda)

  3. ohai,

    ich fand den teil, auf den du dich beziehst, schwer zu formulieren, weil es auf diese fragen nur schwammige antworten gibt. wie wir lieben ist ausdruck der summe unseres seins, unserer erfahrungen, unserer sozialisation, unserer selbsterkenntnis uns selbstverwirklichung. es ist ein zustand, der sich im fluss befindet und aus unserer umwelt gespeist wird, nicht aber sich durch ratschläge wie “werde jetzt poly” oder “die coolen kids sind nicht hetero” und ein fingerschnippen verändert. (da noch zwischen empfinden/begehren einerseits und verwirklichung/performance andererseits zu differnzieren wäre noch ein punkt, den mitzudenken in diesem kontext ganz sinnvoll wäre)

    letztendlich ist es wie mit lakritze. sie schmeckt oder schmeckt nicht, und manchmal stellen menschen fest, dass sie lakritze garnicht scheiße finden oder dass sie davon nur sodbrennen bekommen. aber ein schlaues buch zu lesen, druck aus der kulinarischen peergroup oder auf ein lakritze-gutfind-seminar zu fahren wird am geschmacksempfinden erstmal nichts ändern.

    der punkt, auf den unser text hinaus will (und von dem ich überzeugt bin, dass du ihn teilst), ist jedenfalls, dass sich sexualität und begehren nicht einfordern, manipulieren, propagieren oder werten lassen.

  4. Pingback: Herrschaftsaffären und Ausschlüsslichkeiten « yetzt

  5. Nicht zu wissen, wer wir sind, wird immer unser Problem sein, das Wesen unseres Wahnsinns. Wer sagt, ich bin dies, oder wer sagt, ich bin nicht dies, ist nicht besser dran. Worte definieren kein Sein, und der Körper schon gar nicht.

    Ich kann deine Bedenken teilen. Ich bin nicht so geboren. Ich habe gelernt, so zu sein. Ich träume. Verlernen ist die Lösung. :-)

  6. der punkt, auf den unser text hinaus will (und von dem ich überzeugt bin, dass du ihn teilst), ist jedenfalls, dass sich sexualität und begehren nicht einfordern, manipulieren, propagieren oder werten lassen.

    Aber hinterfragen, diskutieren, und ja: entwickeln.

  7. nochmal: homo / hetero / bi haben nichts mit individuellem begehren zu tun. es sind soziale kategorien. yetzt, wenn du sagst:

    “wie wir lieben ist ausdruck der summe unseres seins, unserer erfahrungen, unserer sozialisation, unserer selbsterkenntnis uns selbstverwirklichung.”

    klingt das sehr romantisierend. Wie wir lieben oder nicht liegen spielt sich in einer heterosexuellen matrix ab die bestimmte soziale Rollen zur Verfügung stellt. nämlich ungefähr drei: homo, hetero, bi. read the butler! “homosexuell” ist eine heterosexistische Kategorie schreibt sie. eine art restekategorie in die das gesperrt wird, was nicht in die “normale” hetero-kategorie passt. Deshalb wurde ja auch der Begriff queer erfunden um endlich von dieser heteronormativen Ordnung loszukommen. ob das funktioniert weiß ich nicht.

    (ich gebe zu, vielleicht reden wir aneinander vorbei)

  8. liebste aller mangos :)
    ich war gestern auf einem sehr inspirierenden vortrag zur (un)wirklichkeit von asexualität. Judith Scheunemann hat betont, dass sie die frage nach dem “was ist asexualität wirklich ist” zurückgeweist und ich fand es toll, die betonung darauf zu legen, was personen, die sich als asexuell verorten, darunter verstehen und daraus machen (sie hat mit dem AVEN forum gearbeitet). Ziemlich klar wurde dabei eben, dass sexuell zu sein als solches eine wahnsinnig mächtige norm ist und wie diese bei allen individuen abgerufen wird.
    einige im publikum waren sehr dankbar, dass das endlich mal hinterfragt wurde und es gab tolle redebeiträge.
    aber klar, es saß auch der klassische weiße mister-know-it-all dabei, der nicht davon ablassen konnte in mehreren redebeiträgen oder beinahe co.vorträgen sexualität als “universelles lebensprinzip, das natürlichste und wirklichste” zu herrklären. er hat angeblich freud und alle seine nachfolger(sic!) gelesen und wollte die lesart und die kritik der vortragenden an freud zerpflücken, um asexualtität als pathologisch und unwirklich festzuzurren. seuftz!
    er wurde von der referentin und dem publikum immer wieder darauf verwiesen, dass es hier aber eben genau darum geht, diese normen zu hinterfragen, ihre konstruktion offen zu legen usw…
    schließlich musste frau ihm über den mund fahren, weil seinerseits die verbale gewalt zunahm, je weniger er zuspruch fand… am ende heult er rum, dass wir alle engstirnig seien… du kennst das zur genüge, nehme ich mal an.
    langer rede, kurzer sinn: ich würde dafür plädieren im kontext von diesem thema, nicht zu vergessen, wie gewaltvoll (beispiel eben dieser typ in vorlesung) es ist, wenn alleine schon voraus- und als natürlich gesetzt wird, dass wir ALLE™ sexuell sind, damit “automatisch” auch eine irgendwie ausgestaltetes begehren haben und uns zu sex verhalten MÜSSEN.
    und ich frage mich, ob und wie queer und feminismus für das anliegen “die norm des sex zurückweisen” gute bezugspunkte bieten oder wie solidarität in diesem kontext möglich wird oder gestärkt werden kann.

  9. liebe alle!

    danke für euren input und das gedankliche futter. ich werde weiterdenken.

    ich würde auch jetzt schon einige dinge, die ich da oben geschrieben habe, umformulieren, lasse es aber mal so stehen. hätte nicht gedacht, dass so viele damit etwas anfangen können und merke jetzt schon, dass mich manche eurer gedanken intellektuell echt fordern, weil ich mir zu begehren und den diskursen rund um begehren einfach noch nicht sooo lange gedanken mache.

    eine sache zu Thegurkenkaiser. du schreibst:

    insofern wundert es mich ein bisschen dass du _nich_ zusammenzuckst wenn man dich lesbisch labelt. Das ist ja schon soziale Rolle.

    finde ich total nachvollziehbar, wenn mensch soziale (ordnungs-)kategorien konsequent in frage stellt (so ist ja auch deine perspektive, wenn ich es richtig verstehe). mache ich meist auch. bin da aber (mit absicht) inkonsequent, weil ich manche kategorien (oder besser: deren aufwertung) in bestimmten kontexten notwendig finde. zum beispielen in heten-dominierten-unreflektierten-macker-kontexten, wo lesbisch negativ konnotiert ist. wenn mich da jemand lesbisch nennt, um mich zu beleidigen, reagiere ich da heute einfach mit: “ja. und?”

    ‘solidarisch lesbisch’ oder ‘politisch lesbisch’ würde ich das nennen.

  10. Danke für die antwort. worauf ich hinaus will: die fragE: “ist homosexualität (hetero, whatevs) angeboren oder wird man durch äußere umstände dazu?” ist einfach eine falsche frage. aus 2 Gründen:

    1. weil sie die kategorien schon als verdinglicht voraussetzt
    2. weil dahinter eine vorstellung von einem außersozialen sein steht: was wäre, wenn es keinen gesellschaftlichen einfluß gäbe. Das was psycholog/innen in labors versuchen zu erreichen: Die variable “Gesellschaft” zu eliminieren. Aber das geht einfach nicht. und deswegen sind alle antworten auf die frage “ist X angeboren oder anerzogen?” so sinnlos. Es sind sozialer ordnnugskategorien die phänomenen erst ihren sinn verleihen.
    (ich hoffe das ist auch eine antwort auf @yetzt)

    p.s. den “strategische essentialismus” – sich positiv aufs lesbsich-sein beziehen usw. – will ich überhaupt nicht in frage stellen, da gibt’s auch kritiken aber da will ich mich auch nicht einmischen.

  11. @Thegurkenkaiser
    na, dann sind wir ja weitestgehend d’accord, denn die frage: “ist homosexualität (hetero, whatevs) angeboren oder wird man durch äußere umstände dazu?” will ich ja gerade nicht beantworten bzw. kritisiere in meinem text, dass es menschen gibt, die denken, dass es eine antwort dazu gibt bzw. dass es wichtig ist, die antwort darauf zu finden.

    vielleicht hab ich das aber auch nicht klar genug gemacht…?

  12. Yeah, ich wusste, dass ich grade erst einen Post dazu gelesen hatte, und le voila:
    Fauxgress Watch: “Born This Way” (cooler Blog via NOISEAUX … und es gab noch nen anderen, den ich grad nicht mehr finde (und ich geb’s auf :/ war zu Lady Gaga), uuuunddd ich kann bei der Gelegenheit auch nochmal damit angeben, dass ich dazu auch schonmal was geschrieben hatte, Born Questioning.
    Und über den ganzen tollen links verzeiht Ihr mir garantiert, dass ich die Diskussion, die sich während meiner Sucherei hier entsponnen hat, noch nicht gelesen hab’ und das deshalb hier einfach mal so reinwerfe.

  13. Pingback: Links (2) « sanczny

  14. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Die Photoshopisierung von Frauen und Asiatinnen-Klischees im Feuilleton – die Blogschau

  15. Pingback: Mädchenmannschaft » Blog Archive » Unverheiratet und in der Politik? Homosexuell. Oder nicht?

  16. Provokommentar zu dem was im letzten Satz nicht enthalten ist, was aber vor allem in der US-Diskussion eine Rolle spielt, teilweise auch bei uns:

    a) Dann bliebe noch die eher evangelikale Ex-Gay-Bewegung: Es gibt kein Homo-Gen. Du wurdest verletzt und deshalb agierst du nicht nach deiner göttlichen/biologischen Bestimmung und sexualisierst Beziehungen zum gleichen Geschlecht, die eigentlich asexuell sein sollten. Die Verletzungen können behandelt werden und du kannst lernen dich wieder auf das Frausein und was dazugehört einzulassen.

    b) eher katholische Richtung [Courage, und das evangelikale Exodus International tendiert neuerdings auch in die Richtung]: Es gibt kein Homo-Gen. Deine gleichgeschlechtlichen Tendenzen magst du irgendwoher haben. Aber deshalb musst du nicht den homosexuellen Lebensstil wählen. Über dein Sexualverhalten, kannst du frei entscheiden.

    Kommentar “angeboren” (für viele gleichgesetzt mit Genetik, auch wenn es nicht stimmt): Die darin enthaltene Unveränderbarkeit hilft vielen Heterosexuellen Homosexuelle zu tolerieren oder gar zu akzeptieren. Das Gegenargument dazu ist: Es wurde noch kein Homo-Gen isoliert (vergessen wird dabei, dass dies nicht gleichbedeutend mit nicht-angeboren ist. Schon bei Zwillingen beginnt eine mehr oder weniger unterschiedliche Entwicklung schon im Mutterleib.)

    Kommentar Frauen, Wissenschaft: Frauen liegen tendentiell mehr Richtung Mitte der sexuellen Orientierung. Männer liegen mehr in den Extremen. Wie sagte schon Kinsey: “Man darf die Welt nicht in Böcke und Schafe einteilen.” Aber wir haben derzeit nur drei Begriffe, schon bei Hirschfeld machten die Befragten intuitiv 5 Kategorien. u.a. Gunter Schmidt kritisiert die vermeintliche immerwährende Monosexualität. Ich glaube an eine Hirnentwicklung wie Linkshänder, Legasteniker (die durch das andere, mehr bildhafte Denken auch bestimmte Fähigkeiten haben), musikalische Begabung, etc. ist.

    @Thegurkenkaiser: “Sie glauben, dass es massiver staatlicher Eingriffe bedarf, damit leute nicht ihre nicht-heterosexuellen anlagen ausleben.” Gar nicht mehr so. Viele sehen das Ausleben (und nur darauf kommt es ihnen an) als private Sex-Sache an. Es soll nur nicht als Vorbild anerkannt werden. “die vermuten sie in allen menschen.” Das schon eher, wobei dann oft kommt: auch Hetros finden das gleiche Geschlecht manchmal schön und anziehend, aber sie sexualisieren es nicht / Sie machen keinen Sex. Und jene die zB Jugendsünden hatten “ändern” ihre (“gwählte”) “Sexuelle Orientierung”, bereuen, und folgen dann ihrer Bestimmung. Also kann sich jeder ändern.

    Identität: Gerade in früheren Zeiten/Pre-Stonewall gab es einige, die relativ früh wussten, dass sie anders waren, die wussten, dass sie überwiegend das gleiche Geschlecht anziehend fanden. Sie hatten nur kein Wort dafür. Erst als sie das Wort lernten konnten sie sich mit diesem identifizieren. Und Identität ist gesellschaftlich wichtig um Ziele erreichen zu können.

    @riotmango: “‘solidarisch lesbisch’ oder ‘politisch lesbisch’” finde ich nett.

    @Thegurkenkaiser: “Die variable “Gesellschaft” zu eliminieren. Aber das geht einfach nicht. und deswegen sind alle antworten auf die frage “ist X angeboren oder anerzogen?” so sinnlos.” In der Größe Identität sicherlich. In der Größe sexuelles Begehren lassen sich Tendenzen von Faktoren feststellen. Einerseits anthropologisch-vergleichend ( a) gleichgeschlechtliches gibt es eigentlich überall; b) Volk “Sambia” in Papua Neuguinea von Gilbert Herdt), andererseits wenn man Zwillinge anschaut (es gibt ein UK-Zwillingspaar wo die Mutter schon mit 18 Monaten wusste, dass die eineiigen Zwillinge recht unterschiedlich sind.)

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