i was(n’t) born this way

diesen kommentar wollte ich eigentlich unter den lesenswerten text von @sanczy und @yetzt zu #poly #rzb #monogamie #herrschaft posten >> ”Herrschaftsaffären und Ausschlüsslichkeiten“, aber da es in meinem kommentar nur marginal ums eigentliche thema geht (glaub ich), schreib ich es mal in dieses blog hinein.

ich lese

“Kaum ein Mensch (von wirren Evangelikalen abgesehen) käme auf die Idee, dass Hetero- oder Homosexualität selbstbestimmt und willentlich änderbar wäre. Sexualität ist keine Überzeugung sondern individueller Ausdruck von Persönlichkeit.”

und ich bin verwirrt.

ich glaube, dass ihr hier (vielleicht unwissentlich?) bezug auf dominante diskurse in den USA zu homosexualität nehmt (besonders – aber nicht nur – befeuert durch diskursmächtige schwul/lesbische gruppen). es geht um jene diskurse, die argumentationen wie “homosexualität ist nicht selbstbestimmt, nicht änderbar, sondern genetisch bedingt, gottgegeben” stützen. lady gaga fasst es mit “i was born this way ’cause god makes no mistakes” zusammen.

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